Von den Visuals her ziemlich beeindruckend, musikalisch vor Ort wahrscheinlich am besten:
Ein wunderbares Visual-Mapping mit dem Würfel, der aufgrund seiner Geometrie tolle räumliche Täuschungen ermöglicht. Man sieht bei Minute 1:44 im schrägen Winkel gut, wie auf die 2d-Ebene der Würfelbespannung ein Bild projiziert wird, dessen Bildinhalt perfekt mit der Würfelgeometrie spielt.
“Augumented Reality” (Erweiterte Realität) ist ein immer wieder auftauchender Begriff von Zukunftstechnologie. Gemeint ist, dass man die Realitat mit Hilfe digitaler Anwendungen anzureichern versucht. Das bekannteste Beispiel sind derzeit etwa Navi-Anwendungen mit Satellitenbildern, auf denen Icons von McDonalds eingeblendet sind. Weniger kommerzielle Anwendungen gab es bisher kaum, was sich mit dem Parrot AR.Drone spielerisch ändern könnte.
Der AR.Drone ist ein Quadricopter, also im Prinzip ein Hubschrauber mit vier (quad) Rotoren. Bisher konnte man im Spielwarenhandel Helicopter kaufen, die nur zwei Rotoren hatten. Mit vier Rotoren wird es möglich, dass so ein Heli auch in der Luft stehen bleiben kann, zumal Parrot, nach eigener Aussage, die erste automatisierte Flugstabilisierungssoftware im Bereich Spielzeug einsetzt (dass es sowas für militärische Anwendungen gibt, sollte angesichts ferngesteuerter Spionage- und Bombendronen klar sein). Diese Flugstabilisierung wird per Lagesensor, aber vor allem durch zwei eingebaute Kameras realisiert, die ihr Kamerabild tollerweise auch per WiFi zum iPhone/iTouch/iPad senden.
Der Benutzer kann so die Cockpitperspektive einnehmen, was ähnlich aussieht wie die Spielerperspektive beim Flight Commander, allerdings kommt nun die erweiterte Realität ins Spiel: Man sieht nicht nur die Bedienelemente für seinen Heli, sondern man kann die Realität im virtuelle Spiele erweitern. Man nehme zum Beidpiel ein Stück Karton mit einigen schwarzen Punkten darauf, der zum feindlichen Mega-Bot wird:
Der AR.Drone soll irgendwann, hoffentlich passend zum Sommeranfang, 2010 zu erwerben sein. Hier der dazugehörige Werbeclip:
Tollerweise kann man so dem ungeliebten Nachbarn auch ein paar virtuelle Raketen ins reale Schlafzimmer schießen ;)
Leider hält die Batterie des AR.Drone nur 10 Minuten vor. 2007 wurde sowas schon in Deutschland entwickelt und die Batterie hält fast eine halbe Stunde (man beachte den lustigen Akzent am Anfang):
3D-Ansichten von den eigenen Bildern, obwohl man das Objekt nur einmal mit einer normalen Kamera fotografiert hat? Zusätzliche Bildinformationen, etwa von Objekten, die außerhalb des eigenen Fotos liegen, abrufen?
Ähnlich dem Projekt Building Rome in a Day funktioniert auch Photosynth. Beide basieren auf der Technologie “Seadragon”, die es ermöglicht Bildinhalte (!) miteinander zu verlinken.
Blaise Aguera y Arcas leads a dazzling demo of Photosynth, software that could transform the way we look at digital images. Using still photos culled from the Web, Photosynth builds breathtaking dreamscapes and lets us navigate them.