3D-Ansichten von den eigenen Bildern, obwohl man das Objekt nur einmal mit einer normalen Kamera fotografiert hat? Zusätzliche Bildinformationen, etwa von Objekten, die außerhalb des eigenen Fotos liegen, abrufen?
Ähnlich dem Projekt Building Rome in a Day funktioniert auch Photosynth. Beide basieren auf der Technologie “Seadragon”, die es ermöglicht Bildinhalte (!) miteinander zu verlinken.
Blaise Aguera y Arcas leads a dazzling demo of Photosynth, software that could transform the way we look at digital images. Using still photos culled from the Web, Photosynth builds breathtaking dreamscapes and lets us navigate them.
Wer hat sie nicht schon mal gesehen, die Mona Lisas und Abendmahle aus Kreide… Das es auch anders geht, und zwar mit Witz und in 3d, zeigt die Arbeit von Jamie Walton:
Das Internet macht Schätze an Bildern zugänglich, die nicht nur dazu genutzt werden können seinen eigenen Urlaub zu dokumentieren, oder den Alloholgehalt vom vorletzten Freitagabend. Nein!
Einer Projektgruppe der University of Washington (Seattle, USA) ist es gelungen, mittels eines Verbundes aus 500 Computern, d.h. per Cloudcomputing, und ca. 150.000 Bildern des Dienstes Flickr innerhalb von knapp 21 Stunden Rom virtuell als 3D-Modell aufzubauen. Der Suchbegriff “Rom” bringt bei Flickr derzeit etwa 2,2 Millionen Einträge, allerdings konnten/brauchten für diese Mammutaufgabe nicht alle alle Bilder verwendet werden (viele der Bilder sind auch nachbearbeitet, retuschiert, manipuliert, irrelevant), weswegen aus diesem Pool nur ca. 150.000 Bilder verwendet wurden. Weitere Städte, die durch diese Technik virtuell erzeugt wurden sind Venedig und Dubrovnik, in Kroatien. Die kleinen Fünfecke in den Videos sind die einzelnen Kamerapositionen in einem 3D-Vektorraum, dass die Auflösung nicht soo toll ist (wenn auch faszinierend), zeigt uns mal wieder, dass Rom nicht wirklich an einem Tag gebaut wurde:
Bestimmt hattest Du schonmal ein Wackelbild in der Hand und fandest das total toll. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Stereoskopie mit der Entwicklung photografischer Verfahren einen regelrechten Boom und entwickelt sich seitdem weiter. Mit 3D-Brillen kann man sogar bewegte stereoskopische Bilder betrachten – inzwischen ist 3D sogar ein neuer Standard für DVDs.
Für Lentikularbilder braucht man dagegen keine Brille, da der 3D- oder Bewegungseffekt durch die Materialoberfläche – ein Prisma – erschaffen wird. Ende den 80ern gabs dann irgendwann Dino-Wackelbild-Lineale in der Mickey-Maus und Mitte der 9oer wurden von W< (wild and lethal trash) sogar T-Shirts mit Wackelbild entworfen. Wer letztes Jahr auf dem JuicyBeats-Festival in Dortmund war und die Werbung des Konzerthauses in den Händen hielt, hat sie gesehen: Nun gibts auch Wackelbild-Visitenkarten!
Im Gegensatz zu früheren Wackelbildern die maximal 2 Frames (Bilder) mittels dreickigem Prisma darstellen konnten, können die Lentikular-Visitenkarten von Supermotion bis zu 30 Frames mit einem runden Prisma darstellen. Da sind also fast schon kleine Videos möglich! Die perfekte Werbung für alle, die mit Visuals zu tun haben oder mehr zeigen wollen, als auf eine herkömmliche Visitenkarte passt. Allerdings sind die Teile nicht ganz billig :)