Archos 9

Aufgrund der heute wiedermal bedauernswert oberflächlichen Berichterstattung der Tagesschau zur CES 2010 und des gewohnten Nachmachertums von Apple und Microsoft hier ein Nachruf auf den Archos 9, der seit November 2009 im Handel ist.

Der Archos 9 PC-Tablet ist schick, leicht, handlich und von einem französischem Hersteller ;)

900g, mit Atom Z510, USB oder Port-Replikator, WLan, Bluetooth, VGA-Out, Windoof 7, HD-Video-fähig etc..

Übrigens hatten Archos schon vor dem iPod Touch/ iPhone superfunktionale Multimediaplayer und portable Videoplayer, mit denen man sogar Videos aufnehmen kann, wie etwa den Archos AV 400 (2004), 605 (2008) etc. Aber man guckt lieber über den Teich als auf unsere direkten Nachbarn.

www.archos.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Archos

Interactive Interior

Bewegungsbilder müssen nicht unbedingt über die Art und Weise funktionieren, dass 25 Abbildungen eines Objekts aneinandergereiht werden und dann Bewegung zeigen: Es geht auch anders herum!
Man kann auch die Verweildauer eines Objekts an einem Ort in einer 2D-Umgebung messen und dann nur die Stellen im Film darstellen, an denen das Objekt (je nach Einstellung) am kürzesten verweilt :D
Schon vor Jahren hab ich dazu in der Geo mal einen Artikel gelesen (den ich nicht im Netz finden kann), dafür hier jetzt das Video einer praktischen Anwendung im Bereich Innenarchitektur.

Philips Active Glass

Auch in der Stadt kann man nun überall mit einem Wald vor dem im Fenster aufwachen :D

IAC Videowall

2. Advent :D Wie groß soll Dein neuer Fernseher sein?

Eine Wand?

Run Lola Run Lola Run Lola Run Lola Run

itp.nyu.edu

Pixelschatten

Quickly made Teaser for the ZDF Bodybits competition. The Song is „Dripping Whispers“ from The Soul’s Release

Paul (22), auch Pixel genannt, lebt wie der Rest seiner Clique in einer 20.000-Seelen-Stadt und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Er hat eine WG mit dem intelligenten aber schüchternen Lutz (21), der wie ihre anderen Freunde Suse (22), Dunia (22) und ihrem Freund Robert (25) in Dortmund studieren. Dass Paul und Suse sich letzte Woche getrennt haben, wissen nicht nur die ganze Stadt, sondern auch alle umliegenden Dörfer. Schließlich hält Paul alle mit seinem Onlineleben auf dem Laufenden. Jeder kennt ihn. Die einen mögen ihn, auch wenn inzwischen alle ein wenig Angst haben, besoffen in einem Video auf seiner Facebookseite zu landen. Die anderen hassen ihn wegen seiner bösen und zynischen Kommentare auf seinem Blog. Aber Paul hat das Sagen. Keine Party ohne ihn, auch wenn diese Hierarchie die Clique immer mehr zeichnet und die Freunde nicht wissen, wie sie mit den Sticheleien und dem öffentlichen Leben umgehen sollen.
Als eines Tages ein Sextape von Pixel und ihr im Internet auftaucht, wird es Suse zuviel. Sie will sich rächen. Peter und Dunia sind auf ihrer Seite, und auch Lutz gibt zu, dass die Aktion nicht okay sei. Suse schwört sich, Pixel endgültig zu löschen. Nicht nur auf ihrer Freundesliste, sondern auch seinen eigenen Facebookaccount, seinen Blog, seine Videos, seine Fotos, seine Handynummer, sein Skype, seinen Internetanschluss, seine Emailadresse. Und sie führt diesen Plan in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durch, schließlich kennt sie sein Passwort.
Am nächsten Tag ist Pixel verschwunden. Und nicht nur seine Onlineidentität. Er ist nicht nach Hause gekommen und unauffindbar. Was in den ersten Tagen noch komisch ist, wird für die Freunde zum Problem. Sind sie schuld an seinem Verschwinden? Ist ihm etwas passiert oder ist das nur einer von Pixels üblen Scherzen? Und was sollen sie den anderen und vor allem Pixels Eltern erzählen? In einer Saufnacht kommt Lutz die Idee. Sie tun einfach so, als ob Paul noch da wäre und basteln ihre eigene Homepage, auf der Pixel aufersteht und aus seinem ganz normalen Leben berichtet. Schnell ist eine Seite gebastelt, die den Namen „Pixelschatten“ trägt.
Was für die vier Freunde als Scherz beginnt, wird zu einer persönlichen Erfahrung und irgendwie auch zu einem Detektivspiel. Immer mehr erstellen sie nicht den Freund, den sie wirklich hatten, sondern den, die sie schon immer wollten. Um Pixels Existenz am Leben zu erhalten, müssen sie so manch chaotische und absurde Situation überstehen, was immer komplizierter wird. Und das hat Auswirkung auf ihre Umgebung. Da sie Material für die Videos und Onlineeinträge brauchen, durchforsten sie sein Leben und finden Details, die ihnen eine andere Seite von Paul zeigen. Suse realisiert, dass Paul sie mehr geliebt hat, als sie jemals dachte. Lutz lernt bei der Suche, aus sich herauszukommen und Dunja und Robert hinterfragen ihre gemeinsame Zukunft. Sie alle erkennen, dass sie Paul vermissen.
Nach Wochen, als das Projekt Pixelschatten zusammenzubrechen droht und die vier aneinander geraten und ihre Freundschaft hinterfragen, taucht Paul auf einmal wieder auf. Er ist nicht mehr derselbe. Er verrät nicht, wo er die ganze Zeit gesteckt hat und hat seine Wohnung gekündigt. In drei Tagen wird er die Stadt verlassen und weiter durch die Gegend reisen. Er sagt, ihm sei klar geworden, dass er der einzige in der Clique ohne Zukunft gewesen sei. Suse, Lutz, Dunia und Robert müssen den neuen Paul akzeptieren, wenn sie gemeinsam das letzte Wochenende zusammen verbringen wollen – und halten das auf „Pixelschatten“ fest.

„Pixelschatten“ ist keine Seifenoper. Der Film erzählt eine kleine Geschichte mit Humor und Melancholie. Nicht in einem hippen abstrakten Großstadtambiente, sondern in einer Kleinstadt, wo solch eine digitale Umgebung noch reale Konsequenzen hat. Der Film wird filmische und digitale Ästhetiken zu etwas Neuem verbinden. Der Zuschauer soll das Gefühl haben, dass der Film nur auf diese Weise erzählt werden kann.

Gib uns deine Stimme für Pixelschatten auf:
http://bodybits.zdf.de/ bzw. ZDF Mediacenter