Personalisierte Videos

Spätestens seit Elf-yourself erfreut sich mit Adobe Flash und AfterEffects kreierte, interaktive und personalisierte Werbung zunehmender Beliebtheit. Letzte Woche hab ich sowas noch als treuer Kunde meines Telefonanbieters bekommen. Hier nun eine kleine Auflistung von Kampagnen mit personalisiertem Video:

Weihnachtsgrüße mit Elf-yourself:
http://www.elfyourself.com/

Tackfilm (Schwedische GEZ):
http://en.tackfilm2.se/
http://en.tackfilm2.se/?id=1281622935765ID543

Magnum Eis (mit nettem 3D-Effekt für die Gesichtswölbung):
http://www.mymagnum.com/
http://www.mymagnum.com/?gold=4c64082f87df3

O2:
http://www.o2online.de/nw/meta/landingpages/danke/o2-sagt-danke.html

Personalisiertes Videospiel (oder so):
http://www.playmygame.com/
http://www.playmygame.com/clip/auw7r5c

Bestimmt gibts noch viel mehr davon. Wenn Ihr auch noch was habt, immer her damit, gerne als Kommentar!

C64 Laptops

C64 Laptop by Ben Heck:
commodore laptop

Jason Winter´s Picodore 64, basierend auf dem C64 (Hummer) DTV Emulator:
C64 picodore

immernoch nicht im Laden gesehen, aber zumindest im Netz: der Commodore Netbook

Evolution durch Drogen?

Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf: “Warum die Menschen sesshaft wurden”

Ursprünglich waren wir Menschen Sammler und Jäger. Wie kam es dazu, dass die Menschen sesshaft wurden? Wie kam es, dass sie Siedlungen und Gemeinwesen errichteten, Äcker, Dörfer und Städte entstanden?

Die Frage betrifft das Forschungsgebiet des Evolutionsbiologen Prof. Dr. Josef H. Reichholf.
Aus Pflanzen, sagt er, entstanden erst die Rauschmittel, danach das Brot. Herstellung und Lagerung der berauschenden Substanzen (in Amerika Koka-Blätter und Pilze, in Europa Gerste, Wein und Bier) erzwangen die Sesshaftigkeit.

Die Gemeinwesen, das ist eine der Thesen von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, brauchen zu Anfang die Euphorisierung des Gehirns: Rausch ist für den Zusammenhalt der Menschen anfangs wichtiger noch als
Nahrung.

VIDEO:
Interview (dctp):
http://www.youtube.com/watch?v=2za0wdPnQ-8

Das Bier (bzw die Droge) ist der Ursprung allen Menschseins ;-)

stereogramm visitenkarten

Bestimmt hattest Du schonmal ein Wackelbild in der Hand und fandest das total toll. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Stereoskopie mit der Entwicklung photografischer Verfahren einen regelrechten Boom und entwickelt sich seitdem weiter. Mit 3D-Brillen kann man sogar bewegte stereoskopische Bilder betrachten – inzwischen ist 3D sogar ein neuer Standard für DVDs.
Für Lentikularbilder braucht man dagegen keine Brille, da der 3D- oder Bewegungseffekt durch die Materialoberfläche – ein Prisma – erschaffen wird. Ende den 80ern gabs dann irgendwann Dino-Wackelbild-Lineale in der Mickey-Maus und Mitte der 9oer wurden von  W&LT (wild and lethal trash) sogar T-Shirts mit Wackelbild entworfen. Wer letztes Jahr auf dem JuicyBeats-Festival in Dortmund war und die Werbung des Konzerthauses in den Händen hielt, hat sie gesehen: Nun gibts auch Wackelbild-Visitenkarten!
Im Gegensatz zu früheren Wackelbildern die maximal 2 Frames (Bilder) mittels dreickigem Prisma darstellen konnten, können die Lentikular-Visitenkarten von Supermotion bis zu 30 Frames mit einem runden Prisma darstellen. Da sind also fast schon kleine Videos möglich! Die perfekte Werbung für alle, die mit Visuals zu tun haben oder mehr zeigen wollen, als auf eine herkömmliche Visitenkarte passt. Allerdings sind die Teile nicht ganz billig :)

individualisierung?

In Zeiten von Massenproduktion und des Massenkonsum kommt man sich doch manchmal vor wie in einem Ameisenstaat. Während man früher (relativ) maßgeschneiderte Kleidung wie Schuhe vom örtlichen Schuhmacher trug oder sich eine Kutsche hat anfertigen lassen (hehe), kauft man heute Nike/Adidas Schuhe (zusammen ca. 65 bis 70% Marktanteil an Sportschuhen) die irgendwo in der Welt unter teilweise fragwürdigen Bedingungen in irgendwelchen Fabriken (YueYuan) produziert werden oder irgendein anderes Produkt vom Fließband. Guckt man sich dann mal in der Realität um, tragen alle AirForce Ones oder Superstars, VW ist weit verbreitet und die Firmen kupfern sich auch noch gegenseitig die Konzepte ab; man denke nur an die inzwischen wieder aus der Mode kommenden SUVs. Längst haben führende Schuhersteller das Problem erkannt und bieten auf ihren Webportalen an, Schuhe nach eigenen Vorstellungen zu individualisieren (-> NikeID, Puma Mongolian BBQ, miAdidas).
Das Problem mit der unpersönlichen Massenware betrifft nicht nur die Kleidung, sondern jegliche Gebrauchs-Geräteschaften. Waren Laptops/PCs schon immer irgendwie häßlich und wirkten vom Material her billig, ist Apple vor längerer Zeit in die Bresche gesprungen und hat Laptops und iMacs in bunten Farben oder mit Klavierlak angeboten, jetzt gibts die Teile aus einem Stück Alu.. ist aber immernoch Massenware.

Richtig “individuell” gestalten (zumindest oberflächlich) kann man Multimediageräte, wie Handys und Computer, mit stylischen Designfolien von Tortoise Design. Hier kann man vorgefertigte Motive kaufen oder sogar eigene Motive er- und bestellen, was natürlich viel toller ist :)